Duales Studium und Leistungssport – das Palatin macht’s möglich!

Oft sitze ich abends daheim auf der Couch und erzähle meinen Eltern beim Telefonieren von meinem Tag. Dieser sieht fast täglich wie folgt aus: um 7:00 Uhr aufstehen, so dass ich um 8:30 Uhr bei der Arbeit im Palatin sein kann. Von dort geht es direkt ins Training und nach zwei Stunden Training schnell duschen und endlich heim. Häufig ist dann bereits 21:00 Uhr und vom Tag nicht mehr allzu viel übrig. Für viele mag sich das nach Stress und einer reinen Zumutung anhören, doch für mich stellt das eine Verbindung zweier Leidenschaften dar.
Mein Name ist Jana Beuschlein, ich bin duale Studentin beim Palatin im Studiengang BWL, Messe-, Kongress- und Eventmanagement und spiele Fußball bei der TSG 1899 Hoffenheim in der 2. Frauen-Bundesliga. Ich bin mittlerweile 21 Jahre alt und komme aus Dietenhan, einem kleinen Dorf in der Nähe von Wertheim. Im Sommer 2014 erhielt ich die Möglichkeit in den Kraichgau zu wechseln. Zeitgleich stand die Entscheidung meiner Berufswahl an. Mithilfe von Anpfiff ins Leben entstand der Kontakt zu meinem jetzigen Chef Klaus Michael Schindlmeier. Nach einer Bewerbung und einem gemeinsamen Gespräch war schnell klar, dass ich das Palatin sehr gerne als meinen Ausbildungspartner für das duale Studium hätte. Zum Glück beruhte dies auf Gegenseitigkeit und Klaus Michael Schindlmeier, der zudem begeisterter Sportler ist, wollte mich auf meinem Weg zwischen dualem Studium und Leistungssport begleiten und unterstützen.  Die Theoriephasen an der Dualen Hochschule in Mannheim stellen keine Problematik in Verbindung mit dem Leistungssport dar.
In der Praxisphase kann ich mich auf die zuvor angesprochene Unterstützung vollends verlassen. Meine Arbeitszeiten werden dem Training sowie den Spieltagen angepasst, so dass ich beides ausüben kann. Dies ist in der Veranstaltungsbranche besonders schwierig, da in vielen Abteilungen der Arbeitstag erst mittags beginnt und spät nachts endet. Trotzdem gibt es die eine oder andere Abendveranstaltung, die auch ich nicht verpassen möchte, hierbei kann ich mich jedoch ebenfalls auf die Unterstützung des Vereins verlassen.
Oft werde ich darauf angesprochen, wie ich das Ganze miteinander verknüpfe und stemme. Für mich ist die Antwort relativ einfach: Mir macht mein duales Studium viel Spaß. Eine abwechslungsreiche Arbeit mit vielen verschiedenen Facetten, Verantwortung, die ich nur zu gerne annehme, erfolgreich durchgeführte Veranstaltungen, ein gut abgeschlossenes Projekt oder positive Resonanzen motivieren mich zusätzlich. Und Fußball ist eine Leidenschaft, die aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken ist. Zusätzlich bietet mir der Sport die Möglichkeit abzuschalten und den Alltag für 2 Stunden zu vergessen – dies ist besonders in der Klausurenphase oder nach einem stressigen Tag ein schöner Nebeneffekt!
Immer verlassen kann ich mich auf meine Familie und Freunde, die leider häufiger hintenanstehen. Vor allem die Familie sehe ich aufgrund der Distanz zu meinem Elternhaus mittlerweile max. alle 5 Wochen. Da viele meiner Freunde in unmittelbarer Umgebung wohnen, nehme ich mir für diese gern noch ein zwei Stündchen nach dem Training Zeit.
Aktuell schreibe ich meine Bachelorarbeit und befinde mich auf der Zielgeraden meines dualen Studiums im Palatin. In beiden Bereichen ging es in den letzten Jahren bergauf und bergab. Zum Glück überwiegen jedoch die positiven und erfolgreichen Momente, so dass ich sagen kann, dass ich zu keiner Zeit die Entscheidung für die doppelte Belastung und damit die Verknüpfung zwischen dualem Studium und Leistungssport bereut habe.

An dieser Stelle gilt es danke zu sagen, für die tolle Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen und meinem Chef Klaus Michael Schindlmeier, der mir die Chance ein duales Studium mit dem Leistungssport zu verknüpfen, ermöglicht hat.

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