Eine Reise ins Ungewisse

„Was möchte ich werden?“ ist eine Frage, die sich bestimmt schon viele unter euch gestellt haben. Auch für mich war es in diesem Sommer so weit: 12 Jahre Schule neigten sich dem Ende zu und ein neuer Lebensabschnitt näherte sich in rasantem Tempo. Studium? Ausbildung? FSJ? Da gibt es viele Wege, die sich einem heutzutage ebnen. 

Ich habe mich im Vorfeld dazu entschieden, mir ein Jahr Zeit zu nehmen, um verschiedene Berufsfelder im Rahmen meiner Interessens- und Kompetenzfelder kennenzulernen. Dies mit dem Ziel, anschließend eine bewusste Studienwahl treffen zu können. Durch meine Teamkollegin Jana Beuschlein wurde ich auf den Studiengang Messe-, Kongress- und Event-Management und somit auch auf das Palatin aufmerksam. 

Hier absolvierte ich nun meine ersten drei Monate Praktikum und hätte mir keinen besseren Starttermin aussuchen können. Denn mein erster Praktikumstag überschnitt sich mit dem ersten Arbeitstag der neuen Azubis und dual Studierenden. Das bedeutete für mich, dass ich zwar in den ersten zwei Wochen in der Technik eingeteilt war, jedoch immer wieder Einblicke in die Einführungswochen erhaschen durfte. So lernte ich den nicht gerade kleinen Gebäudekomplex des Palatin relativ schnell kennen und durfte auch an einer Stadtführung in Heidelberg teilnehmen. Die ersten Wochen vergingen wie im Flug und ich konnte fleißig Eindrücke sammeln. 

Von kleineren Tagungen bis hin zur großen REWE-Veranstaltung durfte ich im Servicebereich mit anpacken. Das Arbeiten im Team gefiel mir ausgesprochen gut und ich freute mich umso mehr auf die noch anstehenden Wochen. Sehr interessant gestaltete sich auch meine Zeit im Veranstaltungsbüro und der Kulturabteilung. Mir wurde beigebracht, welche Komponenten man benötigt, um eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, und wieviel Arbeit eigentlich dahintersteckt. Jeden Tag kam etwas Neues auf mich zu. So durfte ich zum Beispiel in der Abteilung Sales & Marketing mit zur einer Besichtigung des Rhein-Neckar-Fernsehens in Mannheim. 

Meine persönlichen Highlights waren jedoch die N8:Schwärmer-Oktoberfestparty „MaßN8“ und eine der wichtigsten Veranstaltungen im Palatin-Veranstaltungskalender „Spitzenhumor & Spitzenweine“. Bei den Vorbereitungen mitzuwirken und langsam Stück für Stück mitanzusehen, wie sich die Puzzleteile zusammenfügen, so dass am Ende ein unvergesslicher Abend entsteht. Das ist wirklich faszinierend und genau das, wovon die Veranstaltungsbranche lebt. Es macht Spaß ein kleiner Teil von etwas ganz Großem zu sein. Damit alles so abläuft, wie man sich das wünscht, wird sich hier ganz schön ins Zeug gelegt. Da ist es keine Seltenheit, dass sich die F&B-Abteilung zum Floristen transformiert, um für die passende Blumendeko zu sorgen. 

Die drei Monate neigten sich dem Ende und ich konnte sehr viel Lehrreiches mitnehmen und mich selber auf meinem Weg zum Berufsleben ein Stück weiterbringen. Die Zeit im Palatin war sehr schön und ich hatte viele geniale und auch herausfordernde Momente. 

Eines steht auf jeden fall fest: Langweilig wird es einem im Palatin nicht. Hiermit möchte ich mich bei allen bedanken, die ich auf meinem Weg kennenlernen durfte, mich herzlich aufgenommen und mir immer tatkräftig zur Seite standen. 

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