Wer wagt, gewinnt!

In diesem Sommer habe ich mein Praktikum im Palatin gemacht. Vor meinem ersten Arbeitstag war ich super nervös: Wie würden mich wohl meine neuen Kollegen aufnehmen? Bin ich dieser Herausforderung überhaupt gewachsen? Was ist, wenn‘s doch schief läuft.

All diese Fragen gingen mir auf dem Weg zur Arbeit durch den Kopf. Und ausgerechnet im Service war ich die erste Woche eingeteilt, die wohl einzige Abteilung, in der man sich seine Nervosität nun wirklich nicht anmerken lassen sollte. Und dann ging es auch schon los: Volles Haus, das Menü wurde aufgrund der vielen Personen umfunktioniert zum Buffet – und ich mittendrin. Das konnte ja nur schief gehen! Doch was mir relativ schnell auffiel, das Team harmonierte super und ich bekam von Minute zu Minute mehr Spaß an der Arbeit. Und so ging der erste Tag doch noch ohne zerbrochenes Ge-schirr dem Ende zu, und meine anfängliche Nervosität war wie weggeblasen. Und obwohl es die folgenden Tage ruhiger wurde, war mir nie langweilig und das Arbeiten fiel mir von Tag zu Tag leichter.

In der Woche drauf war ich dann in der Verwaltung eingeteilt, ein Begriff mit dem ich zugegebenermaßen nicht allzuviel anfangen konnte. Aber auch hier wich meine anfängliche Nervosität schnell dem Interesse am vielseitigen Arbeitsalltag der Verwaltung. Von Meetings mit dem Direktor bis zur Weinbergschulung war alles dabei, wodurch auch diese Woche wie im Flug verging.

In der offiziell fünften Woche meines Praktikums ging es mit dem Kulturbüro weiter und so langsam merkte ich, dass ich anfing Fuß zu fassen. Ich kam mir nicht mehr so gaaanz neu vor und hatte das Glück immer mehr interessante und tolle Menschen kennenzulernen. Aber zurück zu meiner Woche im Kulturbüro: das wohl Wichtigste, was ich in diesen sieben Tagen gelernt habe, ist, wieviel Arbeit hinter einer einzelnen, abendfüllenden Veranstaltung steckt. Gagen müssen vereinbart, Verträge hin- und hergeschickt und Ablaufpläne erstellt werden. All das bleibt dem Gast verborgen.

Ähnlich wie im Kulturbüro war ich auch in meiner nächsten Station, dem Veranstaltungsbüro, überrascht von der Vielseitigkeit und auch der Arbeit, die hinter scheinbar banalen Arbeitsaufträgen wie beispielsweise dem Mitbewerbercheck oder dem Erfassen von Netzwerkveranstaltungen steckt. Besonders haben mir auch hier die Treffen mit Veranstaltungsklienten Spaß gemacht, in denen es um das Besichtigen der Räumlichkeiten, aber auch um Kompromissfindung ging.

Nach einem hektischen, aber auch sehr lustigen Stadtfest und Beach ging es zurück ins Kulturbüro und schon eine Woche später war mein Praktikum bereits zu Ende und um ehrlich zu sein war ich sehr traurig zu gehen. Rückblickend hatte ich viele tolle, aber auch anstrengende Momente in diesen acht Wochen, in denen ich neue Einblicke in die Hotellerie gewinnen konnte und ich möchte diese Chance nutzen, um mich zu bedanken, für die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft, die mir während meines Praktikums von allen Seiten entgegengebracht wurde.

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