Stellungswechsel – Wenn der Auszubildende zur Führungskraft wird

Regelmäßig werden im Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum die Rollen getauscht. Auszubildende und junge Talente übernehmen eine Führungsrolle – und andersherum. Heute berichten uns die beiden Auszubildenden zur Veranstaltungskauffrau Laura Schaaf und Miriam Scarna, was es bedeutet, in die Rolle und Verantwortung der F&B-Managerin zu schlüpfen.

Jana: Hallo ihr zwei, erzählt bitte mal, wie das für euch war, als Jennifer Luntz, F&B-Managerin, euch sagte, dass ihr für einen Tag in ihre Rolle schlüpfen sollt.

Miriam: Wir beide waren ziemlich happy, die Chance ergreifen zu dürfen, für einen Tag in Jennifers Rolle als F&B-Managerin zu schlüpfen. Irgendwie waren wir zum Teil aufgeregt und auch etwas nervös, da wir beide die Arbeit hinter den Kulissen zwar kennen und Jenny auch jedes Mal beobachten können, allerdings noch nie selbst eine Veranstaltung komplett durchgeführt haben. Umso mehr freuten wir uns durch die Veranstaltung viel lernen zu dürfen.

Jana: Um welche Veranstaltung handelte es sich?

Laura: Es handelte sich um die Magic Dinner Show, hier wurden eine Show und ein 4-Gang-Menü kombiniert. Es besuchten rund 100 Personen die Veranstaltung, bei der wir vier Stationskellner, unter anderem Jennifer Luntz, einteilten. Wir sollten vom Aperitif, der zu Beginn angeboten wurde, bis hin zum Abbau die komplette Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit den Servicekräften den Rollservice überstehen und koordinieren.

Jana: Wie habt ihr euch untereinander abgesprochen und aufgeteilt?

Miriam: Da wir die Verantwortung relativ spontan übertragen bekommen haben und wir zu ziemlich unterschiedlichen Arbeitszeiten im Haus waren, gestaltete sich die Organisation zunächst etwas schwierig. Einen Großteil der Organisation versuchten wir an einem Tag komplett durchzuplanen. Laura: Ich entschied mich für einen Aperitif, Miriam übernahm die Absprache mit der Küche. Alle weiteren Aufgaben wie z. B. die Menükarten zu gestalten, die Serviceaufteilung oder das Festlegen der Raumdeko erledigten wir gemeinsam.

Jana: Wenn es Probleme zu lösen gab, wie seid ihr an die Lösung herangegangen?

Miriam: Da noch eine weitere große Veranstaltung in unserem Staufersaal stattfand und sich diese mit unserer Veranstaltung überschnitt, gab es Probleme mit der Aperitif-Bar und deren Position. Letztendlich mussten wir die aufgebaute Aperitif-Bar relativ schnell ins kleine Foyer verschieben. Das sorgte kurzzeitig für ein klein wenig Stress. Trotzdem gelang es uns, das Problem sehr schnell im Dreamteam zu beseitigen. (Beide lachen)

Laura: Ein weiteres Problem waren die Menükarten, auf denen zu Beginn der Ablauf mit Zeiten gedruckt war. Der Künstler bat dann darum, den Ablauf ohne Zeiten zu vervielfältigen. Leider waren zu dem Zeitpunkt nur noch 20 Minuten bis zum Einlass. Allerdings konnten wir schnell reagieren und die Veranstaltung konnte pünktlich beginnen.

Jana: Welche Aufgaben habt ihr als besonders schwierig wahrgenommen?

Laura: Da wir oftmals nicht genau wissen, wer und wie viele Vegetarier bzw. Allergiker im Raum mitessen, war es zu Beginn sehr schwierig, die einzelnen Personen ausfindig zu machen, anzusprechen und die genaue Anzahl an die Küche weiterzugeben. Ansonsten konnten wir alles ganz gut meistern.

Jana: Welche Aufgaben fielen euch besonders leicht?

Miriam: Die Auswahl der Deko war relativ schnell ein voller Erfolg und die Ausgabe der Getränke im Backoffice an die Servicekräfte fiel uns auch leicht. Die Servicebesprechung war beispielsweise nicht so nervenaufreibend wie gedacht, da die Stationskellner routiniert waren und wir selbst schon bei vielen Servicebesprechungen dabei waren und dank Jennifer wissen, was solch eine Besprechung zu beinhalten hat.

Jana: Welches Fazit zieht ihr aus dem Rollentausch?

Laura: Wir sind beide sehr froh, diese Chance bekommen zu haben! Es war eine wirklich lehrreiche Erfahrung und wir haben viel für unseren weiteren Berufsweg mitnehmen können. Wir sind bestens gewappnet für die nächste Veranstaltung. 🙂

nach oben